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Cloettapreis_2014_Nr_42

6 derung klinisch tätiger Forscher durch entsprechende Institutionen. Eine «Auszeit», wie sie die Stiftung Prof. Dr. Max Cloëtta und der Schweize- rische Nationalfonds geeigneten Medizinern zur Ausübung einer wis­ senschaftlichen Tätigkeit offerieren, erlaubt den Geförderten, sich für 4–6 Jahre mehrheitlich der Forschung zuzuwenden. Die medizinisch-biologische Forschung wird jedoch massgebend durch die Grundlagenforschung bereichert. Und so besteht seitens der Stiftung Prof. Dr. Max Cloëtta auch ein grosses Interesse, im Bereiche der Grund- lagenforschung tätige Forschungspersönlichkeiten zu ehren. Professor Henrik Kaessmann von der Universität Lausanne erhält den Cloëtta-Preis für seine fundamental neuen Entdeckungen im Bereich der Molekular- genetik. Heftig diskutiert wird unter Paläontologen und Molekulargene- tikern die Art der Diversifizierung der höheren Säugetiere. Die Arbeiten von Professor Kaessmann über die molekularen Veränderungen, welche mit dieser Entwicklung einhergehen, haben international grosses Aufse- hen erlangt. Durch die Weiterentwicklung und Anwendung modernster molekularbiologischer Techniken und Datenanalysesystemen gelang es Prof. Kaessmann, seine brillanten Ideen umzusetzen. Prof. Dr. med. Adriano Fontana

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