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Cloettapreis_2013_Nr_41

6 Diese ist geneigt in den nächsten Dekaden neue Erkenntnisse zu abnor- men Systemabläufen, welche sich hinter psychiatrischen Erkrankungen verbergen, beschreibbar zu machen. Über das biologische Erkennen wer- den sich neue therapeutischeAnsätze in den Gebieten Schizophrenie, De- menz, neurodegenerative Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen finden lassen. Aus der Sicht der Stiftung Professor Dr. Max Cloëtta ist es bemerkens- wert, dass in den 40 Jahren ihres Bestehens unter den insgesamt 70 aus- gezeichneten Forscherpersönlichkeiten 14 (20 %) der Preisträger im ­Bereich der Neurobiologie tätig waren. Dies widerspiegelt auch die her- vorragende Stellung der Neurobiologie in der Schweiz. Letzteres zeigt sich ganz eindrücklich in der Analyse von 6518 Arbeiten, die im Gebie- te der Neurobiologie in den Jahren 2000 und 2010 publiziert wurden. Diese führten pro Publikation zu 22.0 Zitationen. Damit nimmt die Schweiz Rang 3 ein. Die Plätze 1 und 2 gingen an England und die USA mit 24.5 resp. 24.0 Zitationen proArbeit. Ein Blick auf das wissenschaft- liche Wirken der im Jahr 2013 von der Stiftung Prof. Dr. Max Cloëtta ausgezeichneten Forscher – Prof. Dr. med. Andreas Papassotiropoulos und Prof. Dr. med. Dominique J.-F. de Quervain – zeigt, wie sich die Neurobiologie in der Schweiz u.a. dank Innovation und Vernetzung von Forschungsgruppen mit unterschiedlichen methodischen und denkeri- schen Ansätzen international weiter hervorragend positioniert. Prof. Dr. med. Adriano Fontana

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